Pantoffelbrot: Der Klügere gibt nach und der andere hat das letzte Wort.

September 23, 2019

Pantoffelbrot: Der Klügere gibt nach und der andere hat das letzte Wort.

Philipp & Caro. Neben dem Sinn für Genuss eint uns noch eine andere Eigenschaft: Wir wissen beide gern alles besser. So kam es für mich auch nicht überraschend, dass Phil mir erklärte, dass das Ciabatta nicht TschIAbatta ausgesprochen wird, sondern eher Tschabatta.

Gut. Daraufhin habe ich ihm erklärt, was das übersetzt eigentlich heißt. Nämlich: Pantoffel(Brot). Warum? Weil die Italiener wohl der Meinung sind, dass dieses Teigwunder von seiner Form an einen (ausgelatschten) Pantoffel erinnert. Ja, die Italiener müssen das wohl wissen. Schließlich sind sie die einzigen Europäer, die in einem Land wohnen, welches aus den Wolken betrachtet einem Stiefel gleicht – mit Schuhen kennen sie sich also aus. Um des Friedens Willen brachen Phil und ich also das Brot. Nachdem wir es gebacken hatten. Hier ist unser Rezept dafür:

Das braucht ihr:

  • 700 g Mehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 2 gehäufte Teelöffel Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • 500 ml Wasser

So gehts:

Vermischt das Mehl gründlich mit der Trockenhefe. Die übrigen Zutaten nach und nach hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen. Anschließend lasst ihr den Teig für ungefähr 10 Minuten ruhen. Die Zeit könnt ihr nutzen, um das Backblech mit Backpapier zu belegen.

Nach der Ruhezeit betreut ihr den Teig mit Mehl und versucht ihn vorsichtig vom Rand der Schüssel zu lösen und auf eure (gereinigte) Arbeitsfläche zu stürzen. Ganz wichtig: Während und nach der Ruhezeit sollte der Teig nicht mehr durchgeknetet werden!

Den gestürzten Teig bestreut ihr jetzt noch einmal mit Mehl und teilt ihn in etwas 10 längliche Streifen. Wir legen diese Teigstreifen immer gleich auf das Blech und lassen sie dort etwas ruhen – 5 Minuten ungefähr. Dann schieben wir sie für knappe 25 Minuten in den Ofen, wo sie bei 220 °C in den Genuss der Ober- & Unterhitze kommen.

Das fertige Brot essen wir am liebsten frisch aus dem Ofen (lauwarm) zu einem schönen Eintopf.

Philipp bevorzugt beim Backen übrigens Heißluft bei ca. 200 °C – ebenfalls 25 Minuten. Wer hier jetzt Recht behält und das bessere Ergebnis erzielt, findet ihr am besten selber raus.


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